Nahostkonflikt in der Schule – eine empirisch-qualitative Exploration

Autor/innen

  • Miguel Zulaica y Mugica
  • Lisa Jacobi
  • Meryem Aydogan

DOI:

https://doi.org/10.20377/zep-41

Schlagworte:

Krieg, Nahostkonflikt, Schule, Kontroversen, Rassismus, Antisemitismus

Abstract

Der 7. Oktober 2023 – der terroristische Angriff der Hamas auf Israel – stellt in vielerlei Hinsicht eine gesellschaftliche Zäsur dar. Welche Auswirkungen hat dieser Krieg jedoch auf das Klassenzimmer bzw. auf die Schule? Der Beitrag stellt eine empirisch-qualitative Exploration der Auswirkungen dieses Ereignisses auf den schulischen Kontext basierend auf dem Projekt „Der Islam“ in der Kontroverse (Abschn. 2) dar und zeichnet nach, wie jüdisches Leben als nicht anwesendes Drittes nach dem 7. Oktober die Diskussionen mitzubestimmen beginnt (Abschn. 3). Basierend auf Gruppendiskussionen mit Schüler/-innen, Lehrer/-innen und Eltern vor und nach dem Ereignis werden Veränderungen der Diskussion von islambezogenen Kontroversen und spezifische Triggerpunkte rekonstruiert. Es wird herausgearbeitet, dass in islambezogenen Kontroversen Emotionen eingelagert sind, deren Entgrenzung und Verbindung mit Narrativen Ressentiments hervorbringen können, und dafür argumentiert (Abschn. 4), diese für Professionalisierungsprozesse und in pädagogischen Settings zu reflektieren.

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Veröffentlicht

2025-12-22

Zitationsvorschlag

Zulaica y Mugica , M., Jacobi, L. und Aydogan, M. (2025) „Nahostkonflikt in der Schule – eine empirisch-qualitative Exploration“, ZEP-Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik , 48(3), S. 7–11. doi: 10.20377/zep-41.