Eine universale Pädagogik in Zeiten von Krieg, Krisen und Klimawandel. Eine Kontextanalyse des Werkes von Johann Amos Comenius

Autor/innen

  • Henning Schluß

DOI:

https://doi.org/10.20377/zep-44

Schlagworte:

Klimawandel, Dreißigjähriger Krieg, Kleine Eiszeit, ganzheitliche Pädagogik, Kapitalismus

Abstract

Jan Amos Comenius (*1592 Nivnice; † 1670 in Amsterdam) war mehrfach direktes Opfer des Dreißigjährigen Krieges, der lange Zeit als Symbol für die Schrecken des Krieges überhaupt galt (Burkhardt, 1992; Münkler, 2022) und der mit der Klimakrise und den Anfängen des Kapitalismus verbunden war. Dennoch entwickelte Comenius eine ganzheitliche Pädagogik (Schaller, 2004; Fauth, 2009). Es war die Schaffung eines kontrafaktischen Projekts zur erfahrbaren Welt, das er in eben dieser Welt umzusetzen versuchte (vgl. Pánková, 2022). Wie ein solches ganzheitliches Konzept in einer auseinanderfallenden Welt entwickelt wurde, untersucht dieser Beitrag. Dazu werden die Zusammenhänge zwischen Krieg, Klimawandel und dem Beginn des Kapitalismus erörtert, sodann die Comenianische Biographie und sein Werk in diesem Sitz im Leben interpretiert (Comenius & Arnhardt, 1996). Abschließend wird nach den Perspektiven für Pädagogik im 21. Jh. angesichts neuer globaler Krisen gefragt.

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Veröffentlicht

2025-12-22

Zitationsvorschlag

Schluß, H. (2025) „Eine universale Pädagogik in Zeiten von Krieg, Krisen und Klimawandel. Eine Kontextanalyse des Werkes von Johann Amos Comenius“, ZEP-Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik , 48(3), S. 20–24. doi: 10.20377/zep-44.